
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft und ihr Trainer Jürgen Klinsmann erhalten trotz der Halbfinal-Niederlage gegen Italien großes Lob aus der nordrhein-westfälischen Politik. Vertreter aller vier im Landtag vertretenen Parteien würdigten am Mittwoch in Düsseldorf die Leistung des Teams. NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) und SPD-Landesvorsitzender Jochen Dieckmann sprachen sich zugleich dafür aus, dass Klinsmann Bundestrainer bleibt.
Er solle seinen Weg mit seiner Mannschaft weiter gehen, damit
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die deutsche Elf auch in den kommenden Jahren Weltspitze bleibe, betonte Rüttgers. Der Bundestrainer habe viel erreicht. Dieckmann sagte, die Ideen und der Mut von Klinsmann hätten dem deutschen Fußball gut getan. «Für mich steht er erst am Anfang einer viel versprechenden Trainerkarriere», fügte der SPD-Politiker hinzu.
Rüttgers sagte, die Mannschaft könne stolz auf sich sein. Sie habe durch ihr Spiel Deutschland «mehr als würdig vertreten» und gezeigt, dass die Welt wirklich zu Gast bei Freunden sei. Dieckmann sprach der Elf ein «Riesenkompliment» aus. Sie habe ein hervorragendes Turnier gespielt und den Italienern alles abverlangt. Letztlich habe ein wenig Glück gefehlt.
Das Team habe bei der Weltmeisterschaft Großartiges geleistet und eine Begeisterung ausgelöst, die Spuren hinterlassen habe, sagte auch der Chef der FDP-Landtagsfraktion, Gerhard Papke. Die «unglückliche Niederlage» tue allen weh.
Grünen-Fraktionschefin Sylvia Löhrmann betonte: «Hut ab vor Jürgen Klinsmann.» Er habe innerhalb von zwei Jahren eine Mannschaft geformt, «die allen Unkenrufen zum Trotz ein grandioses Turnier» gespielt habe. Es sei «jammerschade», dass die deutsche Elf nicht das Finale erreicht habe. Aber das italienische Team sei «einen Tick besser» gewesen und habe auch «das gewisse Quäntchen mehr Glück» gehabt.


